Geförderte öffentliche Ladepunkte in Deutschland
Wie sich öffentliches Laden verändert
Energie je Ladevorgang
Wie viele Kilowattstunden fließen bei einem Ladevorgang, getrennt nach der Nennleistung des Ladepunkts? Schnelllader geben mehr pro Stopp ab, doch auch an AC-Punkten wachsen die Mengen mit den Akkus.
Dauer der Ladevorgänge
Zeit zwischen Start und Ende eines Vorgangs, also inklusive Standzeit nach vollem Akku. An AC-Punkten dominiert das Parken, an DC-Punkten das eigentliche Laden.
Tipp: Eine einzelne Leistungsklasse wählen, dann erscheint das Band zwischen 25. und 75. Perzentil.
Effektive Ladeleistung
Energie geteilt durch Dauer ergibt die mittlere Leistung eines Vorgangs. Sie liegt meist weit unter der Nennleistung: Fahrzeuge regeln ab, Akkus sind voll, Autos bleiben stehen.
Rechts das Verhältnis zur Nennleistung des Ladepunkts (Median je Zeitraum).
Wie viele Ladepunkte melden
Ladepunkte mit mindestens einem plausiblen Ladevorgang im Zeitraum. Die Betreiber berichten halbjährlich, daher sind Sprünge an Halbjahresgrenzen normal.
Auslastung je Ladepunkt
Ladevorgänge und Energie je meldendem Ladepunkt und Kalendertag. Darunter die Streuung zwischen den Ladepunkten eines Jahres: Der typische Punkt liegt weit unter den Spitzenreitern.
Wohin die Energie fließt
Anteil der geladenen Energie nach Leistungsklasse. Der Wandel vom AC-Parken zum DC-Stopp zeigt sich hier am deutlichsten.
Wochenrhythmus
Wann Ladevorgänge beginnen, nach Wochentag und Stunde, über den gesamten Zeitraum. Die Zeitzone der Rohdaten ist nicht dokumentiert, angenommen wird Ortszeit.
Belegung über den Tag
Welcher Anteil aller meldenden Ladepunkte ist zu jeder Stunde belegt? Ein Ladepunkt gilt vom Beginn bis zum Ende eines Vorgangs als belegt, Standzeit nach vollem Akku zählt mit.
Nenner sind die Ladepunkte, die im jeweiligen Monat mindestens einen Vorgang gemeldet haben. AC = Nennleistung bis 22 kW, DC = darüber. Zeitzone der Rohdaten nicht dokumentiert, angenommen wird Ortszeit.
Verteilungen im Wandel
Ein Mittelwert verrät nicht, ob sich die ganze Verteilung verschiebt oder nur die Ränder. Ein Kamm je Jahr, jeweils auf die eigene Spitze normiert.
Regionen und Standorte
Die Ladevorgänge tragen das Bundesland und die Lage der tatsächlichen Station. Genauere Orte sind aus Geheimhaltungsgründen nicht enthalten.
Die stärksten Ladepunkte
Die zehn Ladepunkte mit der meisten geladenen Energie im Jahr, getrennt nach AC (bis 22 kW) und DC. Gezählt wird je Ladepunkt, damit große Stationen nicht allein wegen ihrer Punktzahl vorn liegen.
Die IDs sind in den Rohdaten zufällig neu vergeben. Name, Ort und Betreiber lassen sich deshalb nicht zuordnen. Umsätze sind nicht gemeldet und hier grob geschätzt: Energie × typischer Ad-hoc-Arbeitspreis (brutto) aus den Preismodellen. Vertragstarife, Roaming, Zeit- und Grundgebühren bleiben unberücksichtigt.
Stammdaten der Ladestationen
Die Stammdaten beschreiben die geförderte Infrastruktur. Sie lassen sich nicht mit den Ladevorgängen verknüpfen, weil deren IDs zufällig neu vergeben wurden. Beide Sichten stehen daher nebeneinander, nicht übereinander.
Ad-hoc-Preise
Gemeldete Preismodelle für spontanes Laden ohne Vertrag, getrennt nach Normal- und Schnellladepunkten. Arbeitspreise in Euro wurden in Cent umgerechnet, offensichtliche Einheitenfehler (z. B. »0,39 Cent«) korrigiert.
Momentaufnahme des zuletzt gemeldeten Preismodells je Station, keine Preishistorie. Die Kohorten zeigen den heutigen Preis von Stationen, die im jeweiligen Jahr kostenpflichtig wurden.
Datenqualität und Methodik
Die Metadaten der NOW beschreiben Ausreißer bis hin zu negativen Energiemengen und Zeitstempeln aus dem Jahr 1809. Jede Zeile durchläuft deshalb die Regeln rechts in dieser Reihenfolge, die erste zutreffende zählt. Das Diagramm zeigt, wie oft das im aktuellen Datenstand tatsächlich passiert.